Katarakt

 

Der Graue Star wird medizinisch als Katarakt bezeichnet.

Jede Trübung der Linse im Auge wird als Katarkat bezeichnet. Der Katarkat ist eine Erkrankung die auch beim Menschen sehr weit verbreitet ist. Fast alle über einem Alter von 65 Jahren leiden darunter.

Der Katarakt kann klein und unbedeutend sein, kann aber auch solche Ausmasse annehmen dass das Sehen in nicht unerheblichem Masse beeinträchtigt ist. Diabetes, Verletzungen, Vergiftungen und vor allem erbliche Faktoren können die Ursache sein. Der Katarakt kommt bei einzelnen Hunderassen (Dackel, Cocker, Zwergschnauzer, Retriever, Pudel, .... ) sehr häufig vor, manchmal auch schon in sehr jungen Jahren.

Es gibt derzeit keine effektive medizinische Therapie gegen den Katarakt, er kann nur (so wie beim Menschen) operativ entfernt werden. Solange das Sehvermögen aber nicht beeinträchtig ist muss davor abgeraten werden.

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  • Studie: Katarakt - Operation oder Nicht? Hier klicken.
  • Dissertation: Untersuchungen zur Progression der Katarakt beim Hund sowie Ermittlung der Behandlungsergebnisse nach Kataraktoperationen. Hier klicken.
  • Dissertation: Untersuchung zur Vererbung von Augenerkrankungen beim Entlebucher Sennenhund. Hier klicken.
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Gonioskopie

 

Die Gonioskopie ist die Kammerwinkel-Untersuchung des Auges. Diese Untersuchung ist vor allem bei Rassen (Siberian Husky, Basset, Dogge, aber auch andere Rassen und Mischlinge) empfehlenswert, bei denen eine Fehlbildung im Kammerwinkel einen Grünen Star (Glaukom) zur Folge haben kann.

Glaukom sind die häufigste Ursache irreversibler Blindheit bei Hunden, wobei weibliche Hunde aus ungeklärten Gründen prädisponiert sind. Kaum eine andere Krankheit kann so schnell zur Erblindung des Hundes führen wie der Glaukom (Grüner Star). Der Glaukom ist extrem schmerzhaft. Deshalb sind Symptome des Glaukoms ein schmerzhaftes Auge mit dadurch bedingter Lichtscheue und ev. ein vermehrter Tränenfluss. Mitunter kann auch eine Vergrösserung des Auges beobachtet werden.

Im Winkel der von der Hornhaut und der Regenbogenhaut gebildet wird, verlässt die intraokulare Flüssigkeit das Auge. Bei gewissen Hunderassen ist dieser Augenwinkle missgebildet, was zu Ablussstörungen des Kammerwassers führen kann. Damit steigt der Augendruck abnorm an.

Eine Erhöhung des Augeninnendrucks kann inerhalb von Stunden die Netzhaut und damit die Sehfähigkeit irreversibel zerstören. Deshalb ist schnelle Hilfe unbedingt erforderlich. Mit Medikamenten die die Produktion des Kammerwassers reduzieren kann der Augeninnendruck gesenkt und oft auf einem niedrigen Niveau gehalten werden. Trotzdem ist die Langzeitprognose eher ungünstig.

 

 

Quellen und weiterführende Literatur

  • Effektivität heutiger prophylaktischer Antiglaukom-Therapien beim primären Winkelblock-Glaukom des Hundes: eine klinische Multi-Center Studie Hier klicken
  • Wenn Blindheit droht Hier klicken
  • Diagnose und und Therapiemöglichkeiten von Augenerkrankungen bei Hund und Katze Hier klicken


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